CO2-Arm heizen: Benachteiligt die Gas- und Strompreisbremse Wärmepumpen?

HEIZUNG | NACHHALTIGKEIT | WÄRMEPUMPE

In den vergangenen Monaten sind die Energie- und Lebensunterhaltungskosten deutlich gestiegen. Abhilfe sollen verschiedene Maßnahmen, darunter die Gas- und Strompreisbremse, schaffen, die ab Januar 2023 zum Tragen kommen. Gleichzeitig ist der Wunsch nach mehr Unabhängigkeit von Energielieferanten und steigenden Energiekosten gestiegen und die Nachfrage nach Solaranlagen und Wärmepumpen hat rasant zugenommen. Die Energiewende erhielt einen nie da gewesenen Aufschwung – so wurde unter anderem das Ziel von jährlich 500.000 Wärmepumpen ab 2024 verabschiedet. 

Eine Herausforderung für Politik, Wirtschaft und Handwerk, die aktuell mit verschiedenen Problemen zu kämpfen hat:


  • Fachkräftemangel: Im Handwerk fehlen laut Institut der deutschen Wirtschaft aktuell rund 216.000 Fachkräfte, ohne die die Energiewende nicht machbar ist.
  • Viele SHK-Betriebe sind noch nicht auf Wärmepumpen spezialisiert, da sie in den letzten Jahren und Jahrzehnten vor allem Gas- oder Ölheizungen installiert haben. Das ist aber kein Problem: Wir bieten unseren Handwerkspartnern Schulungen an, um sie fit für die klimafreundliche Heiz-Technologie zu machen.
  • Materialknappheit und lange Lieferzeiten sind u.a. Folgen der Corona-Pandemie und des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine.
  • Finanziell können sich nicht alle Menschen eine Wärmepumpe leisten – glücklicherweise bieten immer mehr Anbieter, auch econic, Photovoltaik und Wärmepumpen zur Miete an und auch die Fördermöglichkeiten, z.B. durch die BAFA, sind eine Möglichkeit, Geld zu sparen.
  • Das sind nur einige Punkte, die gelöst werden müssen, damit die Wärmepumpe dort, wo sie die Gas- oder Ölheizung, von den Voraussetzungen, ersetzen kann, zum Standard wird. 

Das sind nur einige Punkte, die gelöst werden müssen, damit die Wärmepumpe dort, wo sie die Gas- oder Ölheizung, von den Voraussetzungen, ersetzen kann, zum Standard wird – denn ausgereift ist die Technik schon längst, wie wir in unserem Artikel rund um Mythen zu Wärmepumpen aufgezeigt haben. 

Doch ist die Gas- und Strompreisbremse nicht auch eine Bremse beim Ausbau erneuerbarer Energien?


Als die Regierung die Gas- und Strompreisbremse verkündet hat, wurden Bedenken – u.a. vom Bundesverband für Wärmepumpen, laut, dass dies den Ausbau erneuerbarer Energien ausbremsen könnte, weil z.B. Wärmepumpen-Besitzer oder solche, die es werden wollen, benachteiligt werden. Die Gas- und Strompreisbremse bezieht sich nämlich auf den Vorjahresverbrauch – also auf den Stromverbrauch von 2021. Wer damals noch keine Wärmepumpe hatte, weist einen geringeren Stromverbrauch auf – dabei ist sein Verbrauch durch die Wärmepumpe inzwischen gestiegen. Wirtschaftsminister Habeck hat auf diese Bedenken reagiert und eine Sonderregelung für Besitzer von neuen Wärmepumpen angekündigt. Sobald diese bekannt ist, werden wir sie natürlich im Artikel ergänzen.

Unser Fazit


Die Gas- und Strompreisbremse ist wichtig, denn sie entlastet viele Menschen, die durch die gestiegenen Preise in finanzielle Not geraten. Sie sollte jedoch allgemein kein Grund sein, sich den Traum von der eigenen Solaranlage oder Wärmepumpe nicht zu erfüllen. Die Gas- und Strompreisbremse wird sicher keine dauerhafte Lösung für die gestiegenen Energiekosten sein, die sich in den nächsten Jahren vermutlich nicht mehr auf einem niedrigen Niveau einpendeln werden.

Erneuerbare Energien sind die Zukunft, in die investiert werden sollte: Mit der Kombination aus Solaranlage und Batteriespeicher können bis zu 80 Prozent des Haushaltsstroms pro Jahr selbst produziert werden. Dieser wiederum kann auch zum Laden des E-Autos oder zum Heizen mit der Wärmepumpe genutzt werden. Das e-home macht unabhängig – und mit econic ist es spielend einfach, auf diese zukunftssicheren Technologien umzurüsten.


Wechseln Sie ganz einfach zur zukunftssicheren Wärme- und Stromversorgung.

Klimafreundlich Heizen mit der Wärmepumpe

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