Die Zapfsäule der Zukunft: E-Mobilität & solares Laden

E-MOBILITÄT | GRÜNE ENERGIE | PHOTOVOLTAIK

Elektroautos sind immer mehr im Kommen. Im Januar 2022 waren laut Statista 618.500 E-Autos in Deutschland zugelassen. Elektrisches Fahren ist deutlich umweltschonender als das Fahren mit einem klassischen Verbrennungsmotor – insbesondere, wenn man den Strom fürs Laden aus einer mit Solarstrom betriebenen Wallbox zieht.

In diesem Artikel gehen wir auf folgende Fragen ein:

  • Was ist E-Mobilität?
  • Elektroautos in der Kritik
  • Was bedeutet solares Laden?
  • Gibt es Fördermöglichkeiten für die Wallbox?
  • Reichweitenangst: Begründet oder überholt?

Was ist E-Mobilität?

Hinter dem Begriff der Elektromobilität versteckt sich die Fortbewegung durch elektrischen Antrieb. Aufs Auto bezogen, bedeutet es also, dass es über einen Elektroantrieb, statt einen Verbrennungsmotor verfügt. Elektrisches Fahren wird häufig als das Fahren der Zukunft bezeichnet, da die Klimabilanz von Elektroautos deutlich besser als die von klassischen Fahrzeugen ist. E-Autos haben keinen Verbrennungsmotor, geben also über den Auspuff keine giftigen Abgase an die Umwelt ab. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Preisschock an der Tanksäule entfällt, da das Tanken mit Benzin oder Diesel nicht mehr notwendig ist. Stattdessen wird das Elektroauto mit Strom geladen – optimalerweise mit einer durch Solarstrom betriebene Wallbox.

Der Bereich Verkehr ist ein wichtiger Faktor, um die Energiewende voranzutreiben. Die Bundesregierung will dafür bis 2030 die Emissionen um 40 – 42 % verringern, sieben – zehn Millionen Elektrofahrzeuge zulassen und eine Millionen Ladepunkte zur Verfügung stellen.

Das Fahren von Elektroautos ist also nicht nur zukunftssicher – es ist auch ein Win-Win für die Umwelt, den eigenen Geldbeutel und das Image – denn wer “grün” fährt, zeigt, dass er mit der Zeit geht und der Umwelt etwas Gutes tut.

econic Wallbox für solares Laden
econic Wallbox für solares Laden

 

Elektroautos in der Kritik

Auch wenn der Verzicht aufs Auto wohl unbestritten am umweltfreundlichsten ist, tut man schon viel Gutes für Mensch und Klima, wenn man das “klassische” Auto stehen lässt und stattdessen auf ein Elektroauto setzt. Gerade in Kombination mit dem solaren Laden durch die Photovoltaik-Anlage, fährt man so umweltschonend. Trotzdem stehen Elektroautos häufig in der Kritik:

Klimabilanz

Oft wird gesagt, dass die Gesamtbilanz von Elektroautos schlechter ist als die von Autos mit Verbrennungsmotor. Das ist falsch, wie mehrere Studien, u.a. der ICCT zeigen. Vergleicht man die Bilanz inkl. Produktion der Fahrzeuge und Batterien, Lebensdauer und sogar Entsorgung, liegt sie um 66 % – 69 % niedriger als bei klassischen Verbrennern. Bis 2030 soll sich auch dieser Wert erhöhen auf etwa 74 bis 77 Prozent.

Reichweitenangst

Weiterhin wird Elektroautos nachgesagt, dass die Reichweite zu gering ist. Auf diesen Punkt gehen wir im Laufe des Artikels noch genauer ein.

Lithium-Batterien

Insbesondere die Akkus von Elektroautos stehen in der Kritik – und man darf definitiv nicht vergessen, dass die Gewinnung, Verarbeitung und der Transport fossiler Rohstoffe weltweit mit extremen Umweltbelastungen, teilweise lebensgefährlichem Abbau und Kinderarbeit verbunden ist und häufig autokratische Regime finanziert. Unsere Kollegin Nina hat sich in diesem Artikel ausführlich mit dem Thema befasst und Stellung genommen. Hier muss man sagen, dass die Kritik und das genaue Hinsehen richtig und wichtig sind und dass an diesen problematischen Punkten für eine bessere Energiebilanz und sichere Arbeitsbedingungen gearbeitet wird. Denn die Alternative – Öl, Gas, Kohle – ist mit der Energiewende nicht länger vereinbar.

Was bedeutet solares Laden?

Die Kombination aus Elektroauto und einer mit Solarstrom betriebenen Wallbox – also einer leistungsstarken Steckdose für das Elektroauto – ist unschlagbar und die Zapfsäule der Zukunft, denn hier werden gleich zwei emissionsarme Zukunftstechnologien genutzt. Das spart nicht nur Kosten und CO2 ein, sondern man nutzt auch einen Großteil des eigenen Solarstroms und speist weniger ins Netz ein. Zusätzlich macht eine eigene Wallbox unabhängig von öffentlichen Ladesäulen.

Die Wallbox, die wir unseren Kunden anbieten, verfügt über die Möglichkeit zur dynamischen PV-Überschussladung.

Die Solaranlage produziert Strom, der für den Haushalt genutzt wird – z.B. für den Kühlschrank oder die Wärmepumpe. Die Energie, die darüber hinaus produziert und nicht benötigt wird, wird zur Ladung des Elektroautos genutzt. Das bezeichnet man als “PV-Überschuss-Ladung”. Ist das Auto an die Wallbox angeschlossen, startet der Ladevorgang sobald überschüssige Energie vorhanden ist und passt sich an die jeweils verfügbare Energiemenge an. Die Wallbox kann bei der Ladung zwischen drei Phasen automatisch umschalten und in einzelnen Ampere-Schritten laden. So wird die überschüssige Energie von 1,38 kW bis 22 kW optimal zur Ladung des Elektroautos genutzt. Ladespitzen werden vermieden.

Dieses hocheffiziente Nutzung ist möglich, weil der Wechselrichter der Solaranlage und die Wallbox miteinander kommunizieren.

Zusätzlich besteht aber auch immer die Möglichkeit, das E-Auto mit Netzstrom aufzuladen, wenn gerade kein überschüssiger Sonnenstrom vorhanden ist.

Gibt es Fördermöglichkeiten für die Wallbox?

Genauso wie es Förderungen und Unterstützung für die Installation von Solaranlagen gibt – wir sind hier näher darauf eingegangen – finden sich auch Förderungen für Wallboxen.

Aktuell fördert das Land NRW nicht-öffentlich zugängliche Ladestationen, die nicht-mobil und steuerbar sind, mit einer Fördersumme zwischen 1.000 und 1.500 Euro pro Ladepunkt. Voraussetzung ist eine Ladeleistung von mindestens 11 kW und ein Grünstrom-Liefervertrag oder eigenproduzierter Solarstrom. Die Förderung erhalten Unternehmer, Kommunen und Privatpersonen. Alle Informationen gibt es hier.

Auch die KfW bietet aktuell mit der “Ladestation für Elektrofahrzeuge” eine Förderung, die allerdings nur an Unternehmen, Freiberufler, Selbstständige und gemeinnützige Organisationen ausgezahlt wird: 900 Euro pro Ladepunkt für neue, nicht öffentlich zugängliche Ladestationen mit bis zu 22 kW Leistung und intelligenter Steuerung. Informationen und Anträge finden Sie hier.

Auch ein Blick auf städtische Förderprogramme lohnt sich. Die Stadt Düsseldorf bezuschusst z.B. mit ihrem Programm “Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten in Düsseldorf” die Wallbox in Kombination mit Solarstrom mit bis zu 2.000 Euro.

Selbstverständlich berät und unterstützt Sie econic bei der Beantragung Ihrer Fördermittel.

 

Reichweitenangst: Begründet oder überholt?

Mit neuen Technologien entstehen auch neue Wortkreationen – so auch der Begriff der “Reichweitenangst”. Darunter versteht man die Sorge, dass man es im E-Auto nicht ans Ziel schafft weil der Akku vorher leer geht.

Diese Sorge ist mittlerweile überholt und spielt im normalen Alltagsverkehr keine Rolle mehr – insbesondere mit einer eigenen Wallbox zu Hause. Die Sorge betrifft mittlerweile eigentlich nur noch Vielfahrer, wie Vertriebsmitarbeiter im Außendienst. Bei längeren Strecken kann es durchaus vorkommen, dass das E-Auto zwischendurch geladen werden muss – aber hier kann man die Ladepause ja mit einem Kaffee und etwas Bewegung kombinieren. Mittlerweile bieten die meisten Tankstellen und oft auch Hotels, Restaurants oder Supermärkte Ladestationen. Wenn man sich die Route vorher ansieht und mögliche Ladestationen merkt, ist man auf der sicheren Seite. Außerdem gibt es digitale Apps, die bei der Reise- und Ladeplanung den idealen Pausenrhythmus planen und dafür sorgen, dass sich Fahrzeiten maximal um einige Minuten verlängern und man entspannt am Ziel ankommt..

Grundsätzlich macht die Technologie große Fortschritte. Während die früheren E-Auto-Modelle nur geringe Reichweiten geschafft haben, ist es heute so, dass die Leistung immer besser wird – also immer längere Distanzen erreicht werden können. Auch das Laden selbst geht heute deutlich schneller und öffentliche Ladestationen sind flächendeckender zu finden.

Zusammenfassend sind Elektroautos, die mit Solarstrom geladen werden, die klimafreundlichste Art der Fortbewegung – und die Wallbox ein wichtiger Baustein in unserem econic e-home. Und nicht zu vergessen: Elektroautos bieten jede Menge Fahrspaß und Komfort! Sie sind nicht nur deutlich leiser, sondern beschleunigen auch beinahe aus dem Stand, denn der Elektromotor gibt von Anfang an seinen maximalen Drehmoment ab. Und wenn man weiß, dass man die Umwelt nicht durch einen Verbrennungsmotor belastet, macht das Fahren gleich doppelt so viel Spaß!

 

Möchten auch Sie Ihr Auto mit hausgemachten Solarstrom laden?

PV mit Wallbox kombinieren und eigenen Solarstrom laden

Diese Blogbeiträge könnten Sie auch interessieren:

Was ist das Fazit zur econic Solaranlage nach ein paar Wochen voller

Seems like you are coming from another country.

Please select your preferred website​